Meine zweite Modellbahnplatte im Wandel der Zeit

 
 

Meine zweite Platte war deutlich größer als die erste auf dem Tapeziertisch. Hier gab es eine massive Holzplatte, darunter ein selbstgebautes Holzgestell mit Rollen zum Verschieben. Außerdem wurden erstmals sehr viele Kabel unterirdisch verlegt. Hier mußte ich für die Zukunft lernen: Niemals wieder so ein Durcheinander fabrizieren! Bei der neuen Bahn müssen feste Hauptstränge vorinstalliert sein, an die dann einzelne Häuser an Knotenpunkten angeschlossen werden.

 

Bei den folgenden Fotos sieht man vor allem die Umbaumaßnahmen in einzelnen Stadtabschnitten. Mir wurde hier auch klar, daß für mich eben nicht die Eisenbahnstrecke selbst wichtig ist, sondern eher die Häuser, Straßen und Landschaftsgestaltung. Deswegen wurde die anfangs bestehende Bergbahnstrecke (wegen Unwirtschaftlichkeit ) eingestellt und rückgebaut. Stattdessen konnten sich reiche Leute teure Berghütten auf dem Areal der ehemaligen Strecke bauen...

 

 

 

So sah die Hauptstraße gegenüber dem Bahnhof vor der Umbaumaßnahme aus. Man sieht, daß es sehr eng war für die Kunden der Geschäfte:

 

 

 

 

Der Jeans-Shop hatte es nicht mehr lange durchgehalten und wurde dann von einem Musikladen ersetzt. Hier hatte ich erstmals Inneneinrichtung selbst gestaltet. Inzwischen hab ich es geschafft, das Schild am PC auszudrucken .

 

 

 

 

 

Auf den folgenden Bildern sieht man die ursprüngliche Straßenführung und den Bahnhofsvorplatz mit Kopfsteinpflaster. Später wurde zum einen eine Umgehungsstraße gebaut, wo jetzt noch das Gleis für Güterverkehr läuft, zum anderen der Bahnhofsvorplatz auf die andere Straßenseite verlegt.

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man die gleiche Stelle nach Fertigstellung der Umgehung. Die Bushaltestelle für den Tennisplatz mußte dafür weichen, war aber eh viel zu kurz und trieb die Busfahrer zur Weißglut .

 

 

 

 

 

Die Baumaßnahmen begannen 1997 und dauerten fast ein Jahr. Ein Modelljahr zumindest .

 

 

 

 

 

Hier sieht man dann noch am Rande den neuen Vorplatz, der jetzt eigentlich eher zu den Geschäften hin geöffnet wurde. Dafür waren dann eben vor dem Bahnhof nicht mehr so viele Parkplätze vorhanden, aber man wollte damals ja die Menschen eher auf die Schiene drücken...

 

 

 

 

 

Die Umgehungsstraße war vor allem deswegen nötig geworden, weil der Bahnübergang kurz vor den Bergen verschwinden sollte. Er sorgte häufig für lange Staus in der Stadt, die Menschen beschwerten sich und die Kinder waren hohen Gefahren durch genervte Autofahrer ausgesetzt. Auf diesem Bild sieht man die alte Situation mit Bahnübergang:

 

 

 

 

 

Hier wurde dann der Hang durch eine Steinmauer abgestützt und die Straße direkt an der Bahnlinie entlang geführt. Bereits kurz nach Eröffnung gab es zwei schwere Unfälle in der scharfen Kurve, weshalb man sich entschloß, künstliche Bodenwellen einzubauen. Eine Mode, die Mitte der 90er Jahre auch in unserem südhessischen 1:1-Dorf Einzug gehalten hatte.

 

 

 

 

 

 

Auf dem folgenden Foto sieht man im Hintergrund noch die Reste der alten Bahnstrecke. Die Stahlbrücke rechts wurde nach der Stillegung abgerissen und es entstand auf der freigewordenen Fläche bald schon ein ausgewiesenes Gebiet für Einfamilienhäuser in der Nähe des malerischen Badesees (Fotos danach).

 

 

 

 

 

 

 

Hier sind noch einige Fotos aus der letzten Zeit meiner zweiten Platte. So war quasi der Endstand vor dem Abriß für den Tagebau, der dort stattfinden sollte...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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